Aristoi entstammt der Ursprungsbezeichnung Ribera del Duero

Die Geschichte des Ribera del Duero zeichnet sich durch das Zusammenspiel des Weines und der Reben, der einzigartigen Landschaft, der Art seiner Menschen und ihrer Kultur, aus.

Im 13. Jahrhundert, als die ersten Weinkeller entstanden, wurden der Reben und die Weinherstellung zu einem wesentlichen Bestandteil der Kultur, des Fortschrittes und ein wichtiger Wirtschaftfaktor in der Region. Mit der Erhöhung der Produktion kam es erst zu einem verstärkten lokalen Handel und dann zu dem Export in ganz Kastilien.

Die besonderen klimatischen Bedingungen, welche die Kultivierung des Weines im Ribera del Duero kennzeichnen, haben einen großen Einfluss auf die Wachstumszyklen der Reben. Das Klima ist gekennzeichnet durch moderate Regenfälle und bemerkenswert niedrige Temperaturschwankungen im Jahresverlauf. Die Sommer sind trocken und die Winter sind lang und streng. Dies erlaubt es das Klima am Fluss Douro mit dem Klima des Mittelmeers zu vergleichen.

All diese Bedingungen sind ideal für ein optimales Wachstum der Reben.

Die Bezeichnung leitet sich von dem Fluss Duero ab, welcher durch die autonome Gemeinschaft Kastilien und León fließt. Das Weinanbaugebiet umfasst mehr als 100 Dörfer über ein Gebiet von 115 km Länge und 35 km Breite. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Ufer des Flusses Duero unter die Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero fallen.
Diese Weine sind nur in bestimmten Regionen zu finden, vor allem dort wo die Natur einzigartig ist und in Verbindung mit geeigneten Böden sehr hochwertige Weine entstehen.

Die Regionen, welche unter der Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero, zusammengefasst werden, sind: Die nördliche Hochebene, die Vereinigung der Provinzen Burgos, Segovia, Soria und Valladolid, welche zu der autonomen Region Kastilien und Leon gehören.

Die Ufer des Duero befinden sich in der großen nördlichen Hochebene der Iberischen Halbinsel, welche aus einem eingeebneten Fundament besteht und zu einem großen Teil durch Sedimente bedeckt wird. Der größte Anteil dieser Sedimente bildet sich aus mehr oder weniger linsenförmiger Schichten von schlammhaltigen oder tonhaltigen Sanden. Sowie sich abwechselnde kalkhaltiger und mergelhaltiger Schichten.

Das Flussbecken, welches sich während des Miozäns gebildet hat, ist sanft hügelig, geformt wurde es durch Erosion, was über die Zeit zu einer relativ ebenen Oberflächenbeschaffenheit geführt hat. Das Relief der Gegend bildet sich durch das Flusstal und die angrenzenden Hügel. Die Hügel sind Erhebungen mit bis zu 911 Metern und die Täler verfügen über eine topographische Höhe zwischen 750 bis 850 Metern.

Ribera de Duero